Erfolgreich im Team

erfolgreich-im-team

Erfolgreich im Team: Worauf es ankommt!

Neben der richtigen Mischung von Persönlichkeitstypen fördern auch einige übergeordnete Prinzipien die Leistungsfähigkeit von Organisationen.
Erfolgreiche Teams beherzigen eine Reihe von Grundsätzen, die der Gefahr entgegenwirken, dass man sich von der Außenwelt abschottet und weder Kritik noch neue Ideen zulässt. Diese sechs Leitlinien ebnen den Weg zum Teamerfolg:

1. Problemlösekultur
Hindernisse sind dafür da, überwunden zu werden. Dafür muss man sie offen ansprechen, diskutieren und konkrete Schlüsse aus ihnen ziehen. Dies vollzieht sich rein auf der Sachebene und unter Formulierungsgrundsätzen der gewaltfreien Kommunikation.

2. Hierarchiefreie Kommunikation
Nicht die Machtpositionen einzelner zählen, sondern Argumente. Hierzu bedarf es einer Atmosphäre, in der Pro und Kontra frei geäußert und abgewogen werden können. Auch Minderheiten und Querdenker dürfen dabei Gehör finden. Grundannahmen aus dem neurolinguistischen Programmieren sind dabei hilfreich, neue Sichtweisen einzunehmen und Verständnis füreinander zu bilden. Kommunikation-Schemata von Watzlawick sowie von von Thun sind dabei hilfreich, wenn sie praxisnah vermittelt werden und Zeit und Raum zum Üben gegeben wird.

3. Fehler und Lernkultur
Es ist wichtig, Fehler zuzulassen, zu analysieren und daraus zu lernen. Dabei geht es nicht um die Frage: Wer war schuld? Sondern um „Was war die Ursache?“ Für eine konstruktive Fehlerkultur in Unternehmen eignen sich Mängellisten, in denen Mitarbeiter Ärgernisse und Störquellen monieren können sowie Reflexionsrunden, in denen man gemeinsam nach Verbesserung sucht. Um diese Plattform des Neulernens und Verändern herzustellen, wird professionelle Unterstützung eines externen Coach/Moderators benötigt, der das notwendige Hintergrundwissen aus der Praxis hat, sowie die Grundsätze im Zielführen einer Gruppe punktgenau einsetzen kann; effektiv (bewirkend: Die richtigen Dinge tun) und effizient (Verhältnis zwischen Nutzen und Aufwand; Die Dinge richtig tun).

4. Streit- und Konfliktkultur
Konflikte gehören zum Arbeitsalltag – sie müssen nur vernünftig ausgetragen werden.
Dazu dienen moderierte Diskussionsrunden. Moderation dazu, um die Sach- und Beziehungsebenen zu trennen, ein angenehmes Klima zu schaffen und zu halten und die Grundsätze einer empathischen und lebensbejahenden Kommunikation einzuhalten.

5. Frage- und Neugierkultur
Erfolge beginnen immer mit Fragen. Daher gilt es, Neugier zuzulassen. Jeder Mitarbeiter ist aufgefordert, Fragen zu stellen. Neugier ist der Beginn jedes Lernens. Lernen ist verändern und reifen. Verändern ist Wachstum.

6. Fantasie- und Kreativitätskultur
Für Innovationen muss man unbekanntes Terrain beschreiten – dazu braucht es Risikobereitschaft, Erfindergeist und unkonventionelle Ideen.
Schon Albert Einstein wusste: Es fehlt uns nicht an Wissen, sondern an Fantasie.